beziehungsweise

Schul-Nachrichten zum Mut machen

Das schau ich mir an!

 

Gelungene Beziehungen sind die wichtigste Grundlage einer gesunden Persönlichkeit.

Wir wissen, wie bedeutsam eine sichere Eltern-Kind Beziehung für die Entwicklung eines Kindes ist. Aber auch in der Schule sind Beziehungen die Grundlage der Arbeitskultur. Es geht um „Wohlfühlen“, um ein respektvolles Miteinander, aber auch um die Effizienz von Lernen, denn gut lernen können wir nur, wenn wir uns sicher fühlen. So zeigen Forschungen, dass der Zusammenhang zwischen Noten und Intelligenz gleich hoch ist wie der Zusammenhang zwischen Noten und der Beziehungsqualität zwischen Lehrer/-in und Schüler/-in.

 

Beziehungen sind aber nicht einfach gut oder schlecht: Beziehungen brauchen Aufmerksamkeit und sie fordern uns heraus – das wissen wir in Bezug auf Partnerschaft und Familie. Das Gleiche gilt für schulische Beziehungen. Auch hier, wo so viele Menschen – in durchaus heiklen Phasen der Entwicklung  –zusammenarbeiten, ist es wichtig, Beziehungsarbeit bewusst zu leisten. Und obwohl wir um die Bedeutung wissen, ist es nicht selbstverständlich, sich um gute (Schul-) Beziehungen zu kümmern.

 

Mit unserer Arbeit an den Schulen unterstützen wir Betreuungslehrer/-innen den Beziehungsbereich. In dem Magazin „BEZIEHUNGSWEISE“ berichten wir über Methoden, Sichtweisen, Impulsen von uns und Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten. Aber auch Fachleute aus anderen Gebieten kommen zu Wort mit dem Ziel, die vielfältige Arbeit rund um Schul-Beziehungen aus verschiedenen Blickwinkeln darzustellen, Ermutigendes aber auch Impulse, die nachdenklich stimmen und manch eingefahrene Muster hinterfragen helfen sollen. 

 

Wir legen sehr viel Wert auf Beiträge aus der Praxis, gelungene Beispiele, die Mut machen und anregen. Durch das ansprechende Layout soll das Magazin Aufmerksamkeit erreichen. Die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, dass wir diese Ziele in einem hohen Maß erreicht haben.

 

 Mag. Andrea Froschauer-Rumpl / Psychologin, Diplompädagogin / andreafroschauer@gmx.at



Heft 3

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Welche Menschen braucht die Zukunft?
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